Askon Interceptor 3+1 Funkbissanzeiger Set

Vergleichssieger
Askon Interceptor 3+1 Funkbissanzeiger Set
Anzahl der BewertungenÜber 45
Gesamtbewertung96,7%
Empfindlichkeitsstufen

Stufenlos
verstellbar

WasserdichtigkeitSpritzwassergeschützt
VibrationsalarmJa
ReichweiteBis zu 100 m
Kompatibel mit weiterem FunkzubehörNein
Separate FallbisserkennungNein
NachtlichtJa
DiebstahlschutzNein
Lieferumfang

3 Bissanzeiger
1 Funkempfänger
6 Snag Ears
Transportkoffer

Benötigte Batterien

Pro Bissanzeiger:
1 x 9 V Blockbatterie
Funkempfänger:
3 x AAA Batterien

Der Interceptor ist von Askaris Eigenmarke Askon und unser aktueller Vergleichssieger. Er bringt Features mit, die du in dieser Preisklasse nicht zwingend erwarten würdest: stufenlose Empfindlichkeit, Vibrationsalarm am Empfänger und eine praktische Pausenfunktion für das Ablegen der Rute nach dem Wurf.

Damit ist er eine solide Wahl für Einsteiger und Gelegenheitsangler, die nicht zu viel ausgeben wollen. Der größte Schwachpunkt ist der Gehäuseschutz.

Der Interceptor ist nur spritzwassergeschützt und nicht für Dauerregen geeignet. Ob er trotzdem das richtige Set für dich ist, zeigen unsere Einschätzung und die Kundenmeinungen unten.

Wie er sich gegen die anderen neun Modelle schlägt, siehst du in unserem großen Bissanzeiger Vergleich.

Askon Interceptor im Vergleich: Unsere Meinung und Kundenerfahrungen

 

Empfindlichkeit / Wasserdichtigkeit / Vibrationsalarm

Beim Askon Interceptor kannst du die Empfindlichkeit stufenlos am Drehregler einstellen. Er ist nur spritzwassergeschützt und hat einen Vibrationsalarm am Funkempfänger.

Die Empfindlichkeit stellst du über den S-Drehregler stufenlos ein. Anders als bei Modellen mit festen Empfindlichkeitsstufen dosierst du damit feiner und triffst die Einstellung für die jeweiligen Bedingungen genauer. Drehst du die Empfindlichkeit zurück, löst erst eine größere Schnurbewegung den Alarm aus. Das reduziert Fehlalarme durch Wind, Wellen oder Strömung.

Beim Gehäuseschutz musst du Abstriche machen. Der Askon ist nur spritzwassergeschützt und nicht wasserdicht. Kurze Regenschauer und Spritzwasser steckt er weg, längeres Stehen im Dauerregen oder ein versehentliches Untertauchen können dagegen Probleme machen. Damit ist er das einzige Set in unserem Vergleich, das nicht mindestens wetterfest versiegelt ist.

Wenn du regelmäßig bei Dauerregen ansitzt oder ein Set suchst, das auch ein Untertauchen übersteht, ist ein vollversiegeltes, wirklich wasserdichtes Modell wie der Carp Sounder Age One die bessere Wahl.

Den Vibrationsalarm findest du am Funkempfänger. Du aktivierst ihn über den V-Knopf, der gleichzeitig zum Ein- und Ausschalten dient. So bemerkst du einen Biss, ohne dass der Empfänger einen Ton ausgeben muss. Gerade nachts ist das praktisch, weil du dich wecken lassen kannst, ohne andere Angler oder Anwohner zu stören.

Innerhalb der drei günstigsten Sets in unserem Vergleich bietet neben dem Askon auch der MK Carbon einen Vibrationsalarm, dem MK Digital fehlt er. Beide sind außerdem wetterfest und überstehen auch problemlos Dauerregen.

 

Reichweite / Kompatibilität mit weiterem Funkzubehör / Separate Fallbisserkennung

Der Askon Interceptor funkt bis zu 100 Meter weit, lässt sich nicht mit weiterem Funkzubehör koppeln und hat keine separate Fallbisserkennung.

Die Funkreichweite liegt bei bis zu 100 Metern. Für die meisten Ansitze reicht das, da du deine Ruten in Deutschland ohnehin im Blick behalten musst und das Zelt selten weit entfernt steht. Hohe Reichweite ist kein Selbstzweck. Ihr eigentlicher Vorteil ist ein stabileres Signal bei Regen und an dicht bewachsenen Ufern.

Wenn du oft an zugewachsenen Stellen oder bei Dauerregen sitzt, übertragen die reichweitenstärkeren Modelle der günstigen Dreiergruppe zuverlässiger: der MK Carbon mit mindestens 200 Metern und der MK Digital mit mindestens 300 Metern.

Mit weiterem Funkzubehör kannst du den Askon nicht koppeln. Er arbeitet nur mit dem mitgelieferten Empfänger. Ein drahtloses Zeltlicht, eine Kopflampe oder ein Überwachungssystem lassen sich nicht einbinden.

Willst du dein System später erweitern, bietet sich der Anaconda Vipex RS an, den du mit dem Vipex Bivvy Spot und dem Bank Watcher verbinden kannst.

Einen elektronischen Bissanzeiger solltest du immer mit einem Swinger oder Hängebissanzeiger kombinieren. Ohne diese Ergänzung löst ein Fallbiss oft gar keinen Alarm aus. Beim Fallbiss schwimmt der Fisch auf dich zu und die Schnur wird schlaff. Das Schnurrad dreht sich dann nicht und der Bissanzeiger bleibt stumm.

Der Swinger oder Hängebissanzeiger hängt durch sein Eigengewicht in der Schnur und hält sie straff. Wird die Schnur beim Fallbiss locker, fällt er nach unten und zieht sie mit. So dreht sich das Schnurrad doch und der Alarm geht los. Praktisch dafür ist die 2,5-mm-Anschlussbuchse am Askon, über die du einen beleuchteten Swinger anschließen und mit Strom versorgen kannst.

Den Fallbiss erkennt der Askon mit dieser Kombination zuverlässig. Weil ihm die separate Fallbisserkennung fehlt, ertönt dabei aber derselbe Signalton und dasselbe Leuchtsignal wie bei einem normalen Biss. Du hörst also, dass etwas passiert. Am Signal allein erkennst du aber nicht, in welche Richtung der Fisch zieht.

Modelle mit separater Fallbisserkennung lösen das über einen anderen Ton oder eine andere LED-Anzeige. Innerhalb der preiswertesten Bissanzeiger Sets bringt der MK Carbon eine solche Erkennung mit, dem Askon und dem MK Digital fehlt sie.

 

Nachtlicht / Diebstahlschutz

Der Askon Interceptor hat ein Nachtlicht, aber keinen Diebstahlschutz.

Das Nachtlicht hilft dir, deine Ruten bei Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen schnell wiederzufinden. Beim Askon übernimmt das die linke der beiden LEDs am Gerät und leuchtet dauerhaft, während die rechte LED den Biss anzeigt.

Manche Bissanzeiger Hersteller haben viele Modelle ohne Nachtlicht und es ist keine zwingend erforderliche Funktion, da wir beim Nachtangeln ja in der Regel auch eine Kopflampe anhaben.

Einen Diebstahlschutz hat der Askon nicht. Bei Geräten mit dieser Funktion löst der Empfänger einen Alarm aus, sobald jemand die Rute aus der Halterung des Bissanzeigers hebt.

Für Ansitze an stark frequentierten oder öffentlichen Gewässern ist das ein Sicherheitsplus. Von den günstigen Bissanzeigern in unserem Vergleich bietet keines der drei Modelle Askon Interceptor, MK Digital und MK Carbon einen Diebstahlschutz.

Diese Funktion ist bei den meisten Herstellern erst in der mittleren oder höheren Preisklasse zu finden, zum Beispiel beim Anaconda Vipex RS oder beim Carp Sounder Age One.

 

Lieferumfang / Benötigte Batterien

Im Lieferumfang des Askon Interceptor sind 3 Bissanzeiger, 1 Funkempfänger, 6 Snag Ears und ein Transportkoffer enthalten. Die Bissanzeiger laufen auf 9-V-Blockbatterien, der Empfänger auf AAA-Batterien.

Im Koffer findest du alles, was du für den ersten Ansitz brauchst: die drei Bissanzeiger, den Funkempfänger und 6 Snag Ears. Die Snag Ears schraubst du zusätzlich an, damit die Rute bei einem harten Biss nicht seitlich aus dem Bissanzeiger rutscht. Der Transportkoffer schützt das Set beim Verstauen und auf dem Weg ans Wasser.

Strom bekommt jeder der drei Bissanzeiger über eine eigene 9-V-Blockbatterie, der Funkempfänger läuft mit drei AAA-Batterien. Beide Batterietypen bekommst du an jeder Tankstelle, Spezialbatterien brauchst du beim Askon also nicht.

Manche Hersteller setzen statt auf Batterien auf integrierte, aufladbare Akkus. Damit musst du nie Batterien nachkaufen und kannst Bissanzeiger und Empfänger sogar während des Ansitzes am Wasser über eine Powerbank und das passende Kabel aufladen. Suchst du ein Set mit dieser Akku-Lösung, ist der Prologic Element Com-Pact eine gute Wahl.

 

Kundenerfahrungen und unsere Meinung

Bei einem Händler gab es insgesamt über 45 Käuferbewertungen für den Askon Interceptor Bissanzeiger. Im Durchschnitt vergaben die Käufer eine Bewertung von 4,8 von 5 Sternen. Die Käufer bemerkten folgende Punkte:

  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
  • Die Bissanzeiger erfüllen ihren Zweck. Am Wasser getestet, bei diesem Preis ist die Leistung absolut zufriedenstellend.
  • Hält, was er verspricht.
  • Bedienungsanleitung liegt bei.
  • Optik und Verarbeitung überzeugen.
  • Preiswert und qualitativ hochwertig zugleich, dazu einfach in der Bedienung.
  • Reichweite und Einstellmöglichkeiten entsprechen der Beschreibung, ein echtes Muss für jeden Ansitzangler.
  • Eine Anleitung dazu, welcher Knopf wofür zuständig ist, wäre wünschenswert. Nach kurzem Ausprobieren findet man sich aber zurecht.
  • Keine Anleitung im Lieferumfang. Da es der erste Bissanzeiger des Käufers war, wäre das hilfreich gewesen.
  • Optisch ein guter Eindruck, leider aber ohne Gebrauchsanleitung.

Die Kundenbewertungen zum Askon Interceptor fallen überwiegend positiv aus. Immer wieder genannt werden das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, die hochwertige Verarbeitung und die zuverlässige Funktion am Wasser.

Auch die Reichweite und Einstellmöglichkeiten entsprechen laut Käufern den Angaben des Herstellers. Ein Punkt zieht sich allerdings durch mehrere Bewertungen: die Bedienungsanleitung.

Während manche Käufer eine Anleitung im Lieferumfang vorfinden, berichten andere, dass diese gefehlt hat. Das ist besonders ärgerlich für Einsteiger, die zum ersten Mal einen Bissanzeiger nutzen. Wer den Interceptor kauft, sollte sich also nicht darauf verlassen, dass eine Anleitung zwingend dabei ist.

Die Bedienung selbst gilt aber als unkompliziert: Nach kurzem Ausprobieren der Tasten findet man sich auch ohne Anleitung schnell zurecht.

Die zwei Highlights am Askon Interceptor sind die stufenlose Empfindlichkeitseinstellung und der Vibrationsalarm. Die stufenlose Einstellung gibt dir mehr Spielraum als feste Stufen.

Der Vibrationsalarm am Funkempfänger ist in der Preisklasse unter 100 Euro keine Selbstverständlichkeit und sorgt dafür, dass du Bisse komplett lautlos und diskret mitbekommst, wenn du den Empfänger einfach in der Hosentasche trägst.

Nützlich ist auch die Pausenfunktion. Durch das Drücken der R-Taste am Bissanzeiger wird er für 20 Sekunden deaktiviert. So kannst du nach dem Auswerfen in Ruhe die Rute ablegen, ohne dass es piept.

Da die Bedienungsanleitung beim Askon Interceptor manchmal nicht dabei zu sein scheint, verlinken wir sie hier: Askon Interceptor Bedienungsanleitung

Unser Hauptkritikpunkt beim Askon Interceptor ist, dass er nur spritzwassergeschützt ist, während alle anderen Modelle in unserem Vergleich wetterfest oder sogar wasserdicht sind. In der Bedienungsanleitung steht dazu:

„Die Geräte wurden so gefertigt, dass sie spritzwassergeschützt sind. Dies bedeutet, dass die Geräte nicht für den Einsatz in Starkregen gebaut wurden. Im Falle von starkem Eindringen an Feuchtigkeit kommt es zum Kurzschluss der elektronischen Bauteile im Gerät und das Gerät wird irreparabel beschädigt.“

Insgesamt schließen wir uns den Kundenbewertungen an und vergeben ebenfalls 4,8 Sterne. In der Preisklasse unter 100 Euro zählt der Askon Interceptor sicherlich zu den besten Bissanzeigern.

Beim Kauf solltest du aber bedenken, dass er nur spritzwassergeschützt ist, weshalb sich bei schwierigen Wetterbedingungen zusätzlich ein Schirm für die Bissanzeiger empfiehlt.

 

Vorteile und Nachteile des Askon Interceptor

Der Askon Interceptor ist unser Vergleichssieger. Die fehlende separate Fallbisserkennung und der reine Spritzwasserschutz sind die größten Einschränkungen.

Vorteile

  • Von über 45 Käufern bei einem Händler mit 4,8 von 5 Sternen bewertet
  • Vergleichssieger
  • Stufenlose Empfindlichkeitseinstellung über den S-Drehregler
  • Vibrationsalarm am Funkempfänger in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit
  • Pausen-Funktion über R-Taste (20 Sekunden Deaktivierung)
  • 2,5 mm Anschlussbuchse für beleuchtete Swinger
  • Standardbatterien (9 V und AAA) überall erhältlich

Nachteile

  • Nur spritzwassergeschützt und für den Gebrauch bei Starkregen ungeeignet
  • Keine separate Fallbisserkennung
  • Bedienungsanleitung liegt nicht immer bei
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FAQ: Die am häufigsten gestellten Fragen rund um den Askon Interceptor

 

Kann der Askon Interceptor bei Dauerregen eingesetzt werden?

Nein. Das ist der wichtigste Punkt vor dem Kauf. Der Interceptor ist nur spritzwassergeschützt und laut Hersteller nicht für den Einsatz bei Starkregen geeignet. In der Bedienungsanleitung steht dazu klar: Bei starkem Eindringen von Feuchtigkeit kommt es zum Kurzschluss der Elektronik, und das Gerät wird irreparabel beschädigt.

Für kurze Regenschauer und gelegentliches Spritzwasser reicht der Schutz. Wer regelmäßig bei schlechtem Wetter ansitzt, ist mit einem wetterfest versiegelten Modell wie dem MK Carbon oder einem vollversiegelten Modell wie dem Carp Sounder Age One besser aufgestellt.

 

Auf welcher Frequenz funkt der Askon Interceptor?

Die Funkübertragung arbeitet auf 422 MHz.

 

Was macht die R-Taste am Bissanzeiger?

Die R-Taste aktiviert die Pausen-Funktion. Sie schaltet den Bissanzeiger für 20 Sekunden stumm. Das ist praktisch direkt nach dem Auswerfen, wenn du die Rute ablegst oder die Bremse einstellst, ohne dass der Bissanzeiger dabei piept. Alle anderen Einstellungen bleiben während der Pause unverändert.

 

Welche Batterien werden benötigt?

Jeder der drei Bissanzeiger läuft auf einer eigenen 9-V-Blockbatterie. Der Funkempfänger benötigt drei AAA-Batterien. Beide Typen sind an jeder Tankstelle erhältlich. Die Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten.

 

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Im Set sind drei Funkbissanzeiger, ein Funkempfänger, sechs aufschraubbare Snag Ears und ein Transportkoffer mit Schaumstoffeinlage enthalten.

 

Kann ich den Askon Interceptor mit Swingern oder Hängebissanzeigern kombinieren?

Ja, und das empfehlen wir auch. An der Unterseite des Bissanzeigers befindet sich eine 2,5-mm-Anschlussbuchse, über die du sogar beleuchtete Swinger anschließen und mit Strom versorgen kannst. Die Kombination mit einem Swinger oder Hängebissanzeiger ist außerdem wichtig, damit Fallbisse zuverlässig einen Alarm auslösen.

 

Hat der Funkempfänger einen Vibrationsalarm?

Ja. Den Vibrationsalarm aktivierst du über den V-Knopf am Empfänger, der gleichzeitig als Ein- und Ausschalter dient.

 

Ist der Askon Interceptor auch für Einsteiger geeignet?

Ja, die Bedienung gilt als unkompliziert. Nach kurzem Ausprobieren der Tasten findet man sich auch ohne Anleitung schnell zurecht. Da die Anleitung nicht immer im Lieferumfang enthalten ist, empfehlen wir, sie vorher herunterzuladen.

 

Quellen